Rollen machen einen riesigen Unterschied, wie sich dein Board anfühlt. Mit den richtigen Rollen fährt dasselbe Board leiser, schneller oder griffiger. Hier erklären wir die drei wichtigsten Werte: Durchmesser, Härte und Form.
Durchmesser: wie groß?
- Kleine Rollen (ca. 50–56 mm): typisch fürs Skateboard. Leicht, schnell beschleunigt, gut für Tricks im Park und auf der Straße.
- Mittlere Rollen (ca. 56–65 mm): für Cruiser und Surfskates. Rollen ruhiger über Unebenheiten.
- Große Rollen (ca. 65–75 mm und mehr): für Longboards. Sie halten das Tempo länger und bügeln Risse und kleine Steinchen glatt.
Achte bei großen Rollen darauf, dass sie beim Einlenken nicht am Deck schleifen (Wheelbite). Gegebenenfalls helfen Riser-Pads.
Härte: weich oder hart?
Die Härte wird in Durometer angegeben, meist auf der A-Skala. Je höher die Zahl, desto härter die Rolle.
- Weich (ca. 75A–83A): viel Grip, gute Dämpfung, ideal für Cruisen auf rauem Asphalt und für Longboards.
- Mittel (ca. 84A–95A): ein Kompromiss, oft für Freeride und Slides auf glatterem Belag.
- Hart (ca. 96A–101A): wenig Grip, rutschen leicht. Gemacht für Skateparks und Street-Tricks.
Form: Kanten und Lauffläche
Scharfe Kanten (Square Lip) geben maximalen Grip in Kurven. Abgerundete Kanten (Round Lip) lassen sich leichter in einen Slide bringen. Eine breite Lauffläche verteilt das Gewicht und gibt Stabilität, eine schmale macht die Rolle wendiger.
Faustregel
Zum Cruisen und für Einsteiger: groß und weich. Für Tricks im Park: klein und hart. Für Freeride: mittelgroß mit runden Kanten.
Unsere Auswahl
Du findest Rollen für jeden Einsatz in unseren Kategorien Longboard Rollen, Skateboard Rollen und Surfskate Rollen. Im Laden in Berlin kannst du die Rollen in die Hand nehmen und wir helfen dir, die passenden zu deinem Board zu finden.